EINLADUNG ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,
Wir laden Sie herzlich ein
zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch den 22. Februar 2012, 19:00 Uhr im Deutschordensaal der Kreissparkasse Kaiserslautern (Zugang über den Personaleingang am Altenhof).
Bitte beachten Sie, dass aus sicherheitstechnischen Gründen der Deutschordensaal über den Personaleingang nur in der Zeit von 18:45 – 19:15 Uhr für Sie frei zugänglich sein wird (das Verlassen der Veranstaltung ist natürlich jederzeit möglich). Wir bitten in diesem Zusammenhang um Ihr Verständnis.


Der Kalender 2012 vom Japanischen Garten ist eingetroffen!

Kalender 2012 Für 18,- Euro pro Stück erhalten Sie ihn bei der Tourist Information in der Fruchthallstraße 14 (Mo.-Fr. von 09:00 - 17:00 Uhr und Sa. von 10:00 - 14:00 Uhr), im Büro des Japanischen Garten, Am Abendsberg 1
(Mo.-Fr. 10:00 und 13:00 Uhr),
ERIKA-Lederwaren, Riesenstraße 2  (Mo.-Fr. von 09:00 - 19:00 Uhr und Sa. von 09:00 - 18:00 Uhr) und
Brohl Copy + Print, Mühlstraße 27, (Mo.-Do. von 08:30-18:00 Uhr, Fr. von 08:30-17:00 Uhr und Sa. 09:00-14:00 Uhr)

[ Hier ] kann man den Kalender online anschauen und auch bestellen.





Spendenaufruf - Hilfe für Japan

Bunkyo-ku nach dem Beben - Über die Lage in Kaiserslauterns Partnerstadt – Stadt richtet Spendenkonto ein.
Wenn Sie mit Ihrer Spende den Menschen in Bunkyo-ku beim Helfen helfen wollen, so steht Ihnen dafür ab sofort ein Spendenkonto zur Verfügung:

Stadtsparkasse Kaiserslautern - BLZ 54050110
Kontonummer 533 315
Stichwort: Stadt Kaiserslautern - Hilfe für Japan

Bunkyo-ku, inmitten der japanischen Metropole Tokyos gelegen, hatte Glück im Unglück: Zwar wurden auch Menschen verletzt und Gebäude beschädigt, doch im Vergleich zu den verheerenden Zuständen in anderen Regionen des Landes ist die Lage hier nicht allzu kritisch. Keine brennenden Straßenzeilen, keine Toten, so konnte man erleichtert feststellen. „Alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Bunkyo-ku haben von Freitag auf Samstag im Rathaus übernachtet“, berichtet Junichi Hashimoto, zuständig für die städtepartnerschaftlichen Kontakte Bunkyo-kus. Nach Büroschluss hatte die gesamte Belegschaft am Freitagabend in den Straßen geschaut, wo Hilfe vonnöten war und ob Verletzte versorgt werden mussten. Das Leben verliefe vergleichsweise normal in Bunkyo-ku, so Hashimoto, es gäbe noch keine zeitweiligen Stromabschaltungen und auch die telefonische Verbindung stand am Montagmorgen sofort. Die Bevölkerung Bunkyo-kus sei sich jedoch bewusst, dass die Beben noch nicht vorbei sind „Eben gerade hat es wieder gewackelt“, meinte Hashimoto am Telefon. Hashimoto versicherte, dass Bunkyo-ku aus eigener Kraft die Folgen bewältigen werden könne. Doch sorge man sich sehr um die Landsleute in den Krisengebieten.
Der Stadtvorstand Kaiserslauterns hat daher beschlossen, die Bürgerinnen und Bürger von Bunkyo-ku in ihrem Bemühen um die Menschen in Not zu unterstützen und ein Spendenkonto eingerichtet. „Wir wollen Bunkyo-ku helfen, den Menschen im eigenen Land in dieser schlimmen Situation beizustehen“, so Dr. Weichel in einer kurzfristig einberaumten Krisensitzung zu Japan am Montag. Alle Gelder, die aus Kaiserslautern nach Bunkyo-ku flössen, würden direkt in die Hilfe in den Krisengebieten weiter geleitet, versicherte Hashimoto und bedankte sich im Namen Bunkyo-kus herzlich für die Anteilnahme und die zugesicherte Hilfe aus Kaiserslautern.

Geschichte eines Gartens

Mit ca. 13.500 qm Fläche ist der Japanische Garten Kaiserslautern mittlerweile der größte japanische Garten in Europa und der erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. Bemerkenswert ist nicht nur seine Größe, sondern auch seine Entstehung und sein einzigartiges Ambiente. In nur zehn Jahren seit Gründung des Vereins Japanischer Garten Kaiserslautern e.V. im Jahr 1997 ist in unmittelbarer Nähe zum Kaiserslauterer Stadtzentrum ein exotisches Gartenparadies entstanden, in Zusammenarbeit engagierter Bürger mit der Stadt Kaiserslautern. Das Gartenprojekt kann somit als eine der ersten ‚Public-Private-Partnership’ Kooperationen im Bereich des Gartenbaus bezeichnet werden.

Am 19. April 2000

eingangAm 19. April 2000 öffnete der Japanische Garten in Kaiserslautern zum ersten Mal seine Pforten, quasi zeitgleich mit dem Startschuss für die Landesgartenschau Kaiserslautern 2000, der ersten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Damit war in nur zwei Jahren Bauzeit ein völlig verwilderter und somit nicht nutzbarer städtischer Park in ein Gartenparadies umgewandelt worden, das in Art, Entstehung und Individualität seinesgleichen sucht.
Die Idee für eine japanische Gartengestaltung in Kaiserslautern entstand erstmals 1993 beim Besuch einer Kaiserslauterer Delegation in der japanischen Partnerstadt Bunkyo-ku. Auf der Suche nach einem passenden Areal dauerte es noch drei Jahre, bis ein geeignetes Grundstück in Kaiserslautern gefunden wurde. Dieses lag im Herzen der Stadt und war geprägt durch zwei gründerzeitliche Villengärten, die 1943 durch Kriegseinwirkungen zerstört wurden. Nach wie vor erhalten war ein über hundertjähriger, vielfältiger Baumbestand, der 1893 durch die Gebrüder Sießmaier, Landschaftsarchitekten aus Frankfurt am Main, angelegt wurde. Nach der Kriegszerstörung blieb dieses Grundstück über 50 Jahre weitgehend ungenutzt und lag in einem Dornröschenschlaf. Ein fast undurchdringliches Dickicht überwucherte das Gelände und ließ von der ursprünglichen Gestaltung nur noch wenig erahnen.

Verein „Freunde des Japanischen Gartens Kaiserslautern e.V.

eingangIm April 1997 gründete sich der Verein „Freunde des Japanischen Gartens Kaiserslautern e.V.“ mit 18 Gründungsmitgliedern. Damit war die Idee geboren, am gewählten Standort einen authentischen japanischen Garten zu realisieren, sowie die japanische Kultur in der Region zu fördern und bekannt zu machen. Im selben Jahr wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Kaiserslautern erste Gestaltungsentwürfe erarbeitet und daraus ein schlüssiges gartenbauliches Gesamtkonzept entwickelt mit insgesamt fünf vorgesehenen Bauabschnitten. Das Gartenprojekt wurde 1998 im Rahmen einer Ausstellung in der Volksbank Kaiserslautern der Öffentlichkeit vorgestellt, was zu einer rasanten Zunahme der Mitgliederzahl des Vereins führte. Der „Virus vom Japanischen Garten“ griff vehement um sich und erfasste gleichermaßen Privatpersonen, Firmen, Vereine, Institutionen und Parteien. Es kam zu Spenden, Arbeitszusagen, materieller Unterstützung durch Bereitstellung von Maschinen und Geräten sowie Schenkungen von Baustoffen und Pflanzen; der Ideenreichtum zur Unterstützung kannte keine Grenzen. Heute zählt der Verein über 800 Einzelmitglieder.
Im August 2001 wurde der zweite Bauabschnitt mit etwa 6.500 qm unter großer Teilnahme der Bevölkerung und der Mitglieder eingeweiht. Vier große und kleine Wasserfälle erfüllen den Garten seither mit einem vielschichtigen, ständig wechselnden Klangbild.

Umfangreiche Baumaßnahmen

teehausDie Jahre 2004 und 2005 waren geprägt durch umfangreiche Baumaßnahmen. Mit dem über 100 Jahre alten original japanischen Tee- und Gästehaus, das am Kopfende des Oberen Teichs errichtet wurde sowie dem Stein- und Moosgarten sind wichtige Gartenelemente hinzugekommen, die nun erstmals das harmonische Gesamtbild eines traditionellen japanischen Gartens komplettieren.
Das Jahr 2006 stand ganz im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft, die auch in Kaiserslautern mit Teilnahme der Japanischen Fußball-Nationalmannschaft stattfand. Anlässlich der WM konnte ein neuer Eingang „Am Abendsberg“ mit zwei im Japanischen Stil gestalteten tori-i eröffnet werden, der in Zukunft die Funktion des Haupteingangs erfüllen soll und barrierefrei angelegt ist.
In 2007 wurden mit der Anlage eines Berggartens tsukiyama an höchster Stelle des Gartens die landschaftsarchitektonischen Maßnahmen vorläufig abgeschlossen. Der Themengarten stellt assoziativ in Bezug auf die Geografie Japans mit seinen markanten Steinsetzungen die alpinen Hochgebirgsregionen der Insel dar.

Wachstum und Wandel

steinwegWachstum und Wandel sind wichtige Wesensmerkmale eines jeden Gartenkonzepts und so ist auch in den nächsten Jahren mit einer dynamischen Weiterentwicklung des Japanischen Gartens zu rechnen. Im vierten Bauabschnitt ist ein Japanisches Kulturzentrum im Stile eines dojo vorgesehen, das als multifunktionales Gebäude den japanischen Kampfkünsten budo Trainingsmöglichkeiten offerieren und ganzjährig Raum für kulturelle Veranstaltungen, Werkstätten und Seminare bieten soll. Die Erfolgsgeschichte des Japanischen Gartens setzt sich also kontinuierlich fort und die aktuelle Entwicklung kann von den Besuchern stets ‚live’ mitverfolgt werden.

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